Mineralienfreunde der Pfalz
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Kreimbach-Kaulbach

 

Lage

Das Dorf Kreimbach-Kaulbach liegt ca. 18 km nordwestlich von Kaiserslautern, an der B 270. Der Steinbruch selbst befindet sich direkt am Ortsrand in Richtung Morbach und ist auf Grund seiner enormen Größe nicht zu übersehen.

 

Geologie

Das abgebaute Gestein ist ein so genannter „Palatinit“. Es handelt sich um ein dioritischen, lagergangartigen Intrusionskörper mit doleritischem Gefüge und Chemismus. Gelegentlich wird das Gestein von Aplitadern durchzogen welche mineralogisch gesehen sehr interessant sind. Die meisten von diesem Bruch bekannten Mineralien stammen aber aus drei hydrothermalen Alterationszonen, die das Gestein durchziehen. An einer dieser Gangspalten im hinteren Bruchbereich wurde in den letzten Jahren hin und wieder gearbeitet und somit traten auch ab und zu einige der beschriebenen Mineralien auf. Weiter durchziehen einige schmale Quarz-, Calcit- und Dolomitäderchen den Steinbruch. Auch in ihnen treten gelegentlich Mineralien auf. Als Besonderheit kann man am oberen Randbereich die so genannte Wollsackverwitterung erkennen.

Unter den gefundenen Mineralien stechen natürlich die Greenockitkristalle hervor. Sie zählen zu den weltweit schönsten Kristallen dieser Art. Leider ist der Bereich in dem der Greenockt vorkam längst abgebaut und schon seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden keine Greenockitkristalle mehr gefunden.

Wissenswertes

Auf den Gelände des Steinbruchs fand von 1777 -1779 ein Versuchsabbau auf Quecksilbererz statt. Einer dieser angelegten Versuchsstollen wurde bei den Abbauarbeiten des Steinbruchs angeschnitten und ist mittlerweile gänzlich verschwunden. Auf der Gemarkung wurden im Laufe der Jahre insgesamt 15 Steinbrüche betrieben. 8 auf Sandstein und 7 auf Hartstein. Der heute noch Aktive Bruch wurde 1923 in Betrieb genommen und befand sich zwei Jahre in privatem Besitz. 1925 wurde er dann von den Rammelsbacher Steinbruchbetrieben übernommen. Heute gehört er zur BAG.

Eine Ausführliche Beschreibung finden Sie in: Lapis Jg. 35, Nr. 3, März 2010, Der Steinbruch Kreimbach in der Pfalz.

                 Seit 01.01.2014 findet kein Abbau mehr statt!

                Steinbruch wird zur Deponie, keine Fundmöglichkeiten mehr.

                

 

 

Mineralienfunde

Adular

Albit

Amethyst

Analcim

Anatas

Andradit

Apophyllit

Babingtonit

Baddeleyit

Baryt

Bleiglanz

Bornit

Calcit

Chabasit

Chalcedon

Chlorit

Datolith

Dolomit

Epidot

Erythrin

Ferro Aktinolith

Fluorit

Goethit

Greenockit

Grossular

Hämatit

Harmotom

Ilmenit

Julgoldit

Klinozoisit

Kupferkies

Langit

Lepidokrokit

Magnetit

Malachit

Markasit

Molybdänit

Mordenit

Natrolith

Pektolith

Prehnit

Pumpellyit

Pyrit

Pyrolusit

Pyrrhotin

Quarz

Silber, ged.

Zinkblende

Zirkon

 

 

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