Grauelsdell / Herrmannszeche /  Eisenerzabbau 

 

Lage

Etwa nördlich, unterhalb des Schneeweiderhof, liegt am Bornberg (nicht am Herrmannsberg) der Bereich Grauelsdell. Sie  gehört zur Ortsgemeinde Oberweiler im Tal. Neben der Grube Neue Hoffnung befindet sich auch die Herrmannszeche, verschiedene Versuchsabbauten sowie ein Schwerspatabbau in diesem Tal.


Wissenswertes

Über die Herrmannszeche ist geschichtlich gesehen leider nicht sehr viel bekannt. Dechen erwähnt sie 1848 in "Bergbau und Hüttenkunde 2" als Grube am Osthang des Herrmannsberges liegend. Es handelt sich dabei um einen Quecksilberbergbau in der Graulsdell. Laut Dechen wurde der Betrieb 1848 " vor Kurzem" wieder aufgenommen.

Als Grubenreste der Herrmannszeche sind heute noch ein verfallenes Stollenmundloch, eine größere Halde und die Grundmauern eines Betriebsgebäudes zu sehen. Weitere Bereiche der Herrmannszeche sind durch die Reste des Schwerspatabbaus und durch einige Haldenreste der Grube Neue Hoffnung überbaut. Aus diesem Grund kommt es gelegntlich zu Verwechselungen der Fundorte.

Ob das Stollenmundloch unterhalb des Schwerspatabbaus zur Herrmannszeche oder zum Schwerspatabbaus gehört ist uns nicht klar. Allerdings lässt das Haldenmaterial und die Lage auf die Herrmannszeche schließen. Teile der zugehörigen Halde überdecken wiederum Haldenreste der Neuen Hoffnungt.

Quelle: Grimm, Grimm, Schindler, Schindler; Der Aufschluss 5 1990. Geologischer Aufbau, hydrothermale Vererzungen und Bergbaugeschichte des Herrmannsberges.

 

                                                                                                                                                                                 

 

 

 

Mineralienfunde

 

Baryt

Chalcedon

Pyrit

Quarz

Zinnober