Sonstiges
Sonstiges
Reichenbach / Äcker / Bergbautätigkeiten
Wissenswertes
Bei den Funden handelt es sich ausschließlich um Ackerfunde. Die grünlich-gelben Knollen werden wie Achate geschnitten und poliert. Erst so kommen die meisten, der dort zu findenden Minerale, zum Vorschein.
Die Hauptfundstelle liegt zwar im Bereich des ehemaligen Grubenfeldes St. Johann I dessen Konzession die Hochwälder Erzgruben Compagnie Berschweiler Bergen bis 1993 besaß, allerdings ist es unwahrscheinlich, dass es sich bei den Funden um Haldenmaterial handelt. Die große Fläche des Fundgebietes lassen eher auf oberflächennahes Gestein, welches beim Pflügen der Felder von Zeit zu Zeit nach oben befördert wird, schließen.
Auch sind keine größeren, ehemaligen Bergbautätigkeiten in diesen beiden Grubenfeldern bekannt.
Stollen, Röschen oder Schächte sind nicht vorhanden. Lediglich sehr kleine Haldenreste, die als solche nicht bestätigt sind, finden sich am Rand eines Wäldchens. Allerdings kann es sich auch um von Landwirten angehäuftes Material handeln. Auch angebliche Schurfgräben können nicht eindeutig dem Bergbau zugeschrieben werden.
Ob in den Grubenfeldern tatsächlich abgebaut wurde, ist in zugehörigen Akten nicht nachgewiesen.
Mineralienfunde
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Algodonit Azurit Chabasit Chrysokoll Cuprit Malachit Prehnit ged. KupferLaumontit Volbortit
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Reichenbach / Straßenbau
Wissenswertes
Über diese Fundstelle ist leider nicht allzuviel bekannt. Ende der 1970er oder Anfang der 1980er Jahre befand sich eine Strassenbaustelle an der L176 bei Reichenbach. Während dieser Arbeiten wurden auch die Grenzlager-Laven, die in dieser Region typisch sind, angeschnitten. In diesen Bereichen konnten die aufgeführten Mineralien geborgen werden.
Wo genau sich die entsprechende Stelle befand, ist uns leider unbekannt. Funde sind seit der Beendigung der Baustelle nicht mehr möglich.
Mineralienfunde
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Chabasit
Stilbit
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Siebeldingen / Strassenbaustelle B10
Lage
Siebeldingen ist die Nachbargemeinde von Albersweiler. Dort wurde in früherer Zeit eine Tongrube betrieben, die allerdings nicht mehr in Betrieb ist und verfüllt wurde. Beim Bau der B 10 um Albersweiler wurden kurz vor dem Straßeneinschnitt (gegenüber des Steinbruchs) die Tone der Grube angeschnitten und es traten die Gipskristalle zutage. Am anderen Ende des Einschnitts wurde beim Straßenbau eine Barytader angefahren.
Geologie
In der Tongrube von Siebeldingen wurden Lias-Tone abgebaut. Während der Bauphase wurde vor dem Strasseneinschnitt in Richtung Landau diese Lias Tone angeschnitten. In Richtung Pirmasens traf man auf Melaphyr und Gneis. Dort wurde die Barytader angetroffen. Oberhalb der Barytader fanden sich Calcite.
Mineralienfunde
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Baryt Calcit Gips
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Sonstige Fundstellen
Nicht alle Mineralfundstellen lassen sich in die Katerogien Steinbrüche und Bergwerke eingliedern. Es handelt sich hierbei meist um Baustellen und um Ackerflächen in und auf denen Mineralien zu finden sind oder waren. Kurzfristig entstehende Aufschlüsse sind oftmals interessant und sollten beachtet werden.
Diese genannten Fundstellen sind eigentlich die Sensibelsten, da das Betreten in der Regel verboten ist. Auch sind sie nicht dauerhaft und nach einiger Zeit wieder verschwunden oder sie sind nur zu bestimmten Jahreszeiten zu begehen.
Baustellen lieferten und liefern immer wieder besondere Funde. Nicht nur Straßenbaustellen sind hier höffig, sondern auch Baugruben die zur Zeit beispielsweise oft zum Bau von Windrädern in alten Grubengebieten oder bei bekannten Achatvorkommen ausgehoben werden. Auch Baugruben in Ortschaften können, wie das Beispiel Bad Dürkheim zeigt, schöne Mineralien liefern. Solche Fundpunkte sind aber meist eingezäunt und nicht zugänglich. Es muss unbedingt immer um Erlaubnis zum Sammeln gefragt werden.
Viele Fundstellen liegen auch auf Feldern die noch bearbeitet werden. Auch hier ist immer um Erlaubnis nachzufragen. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass keine Flurschäden entstehen. Die beste Zeit für Ackerbegehungen ist immer dann, wenn die Felder frisch gepflügt, leicht abgeregnet und vor allem noch nicht eingesät sind.
Wolfstein / Horn
Lage
Mit der Bezeichnung Horn ist die Gipfelregion des Königsbergs gemeint. Die Fundstelle liegt etwas westlich von der Fundstelle Hohe Buche.
Wissenswertes
Bei dieser Fundstelle handelt es sich nicht, wie für die meisten Fundstellen am Königsberg typisch, um ein ehemaliges Bergwerk. Die Funde wurden in der Gipfelregion des Königsbergs, dem Horn, im anstehenden Rhyolith bzw in einer Rhyolithbrekzie gemacht.
Mineralienfunde
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Anatas
Ilmenit
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